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April 2017: „Geiz ist geil, auch für Fonds“

„Geiz ist geil, auch für Fonds“, so lautete vor 10 Jahren die Überschrift der Handelsblatt-Rubrik „Bulle und Bär“ zur Auflage des ersten ETF-basierten Dachfonds am 2. April 2007. „Wunder dauern manchmal etwas länger, jetzt ist er da“ hieß es in dem Artikel weiter, denn seit Jahren wartete die Anlagebranche bereits auf den ersten Dachfonds, der ausschließlich in die günstigen, börsengehandelten Indexfonds, die sogenannten Exchange Traded Funds anlegt. Fondsmanager Markus Kaiser, damals noch unter der Flagge der Frankfurter Kapitalverwaltungsgesellschaft Veritas Investment, hatte Pionierarbeit geleistet und die Anlagestrategie als aktive Vermögensverwaltung mit passiven Bausteinen entwickelt. Damit war der Grundstein für eine neue Produktkategorie gelegt, die sich bis heute einer steigenden Beliebtheit erfreut. Ein weiteres Novum stellte das Gebührenmodell dar: Denn neben der Kostenersparnis über ausgewählte ETFs anstelle von klassischen Aktien- und Rentenfonds, wurde bei dem ETF-Dachfonds auf einen Ausgabeaufschlag verzichtet. Aufgrund der Kosten- und Effizienzvorteile hat der Einsatz von ETFs vor allem in Vermögensverwaltungen an Bedeutung gewonnen. Inzwischen werben sogar Verbraucherzentralen für die börsennotierten Indexfonds.

Seinen Wechsel zur StarCapital im Sommer 2013 nutzte Markus Kaiser mit seinem Team zur Optimierung der Anlagestrategie, welche seit September 2013 erfolgreich im STARS Flexibel fortgeführt wird.

 

Starkes Wachstum bei ETFs und ETF-basierten Anlagestrategien

Das Anlagevolumen in ETFs belief sich im Jahr 2007 noch auf weniger als 100 Mrd. EUR, heute sind es mehr als 560 Mrd. EUR, die in Europa in ETFs verwaltet werden. Das Investmentuniversum der börsennotierten Indexfonds ist um mehr als 1.000 auf über 1.500 ETFs angestiegen. Private und institutionelle Anleger können heute aus einer Vielzahl von ETFs, ETF-Dachfonds, ETF-Vermögensverwaltungen und ETF-Altersvorsorgelösungen auswählen. Auch Smart-Beta ETFs erfreuen sich einer steigenden Nachfrage, so wuchs deren Vermögen 2016 in Europa um 50% und damit 3x schneller als der Gesamtmarkt. Smart-Beta ETFs kombinieren die Stärken des aktiven mit dem passiven Management, woraus sich rendite-/risikooptimierte Anlagemöglichkeiten ergeben. Mit dem STARS Multi-Faktor, der ersten aktiven Faktor-Rotationsstrategie, hat StarCapital in diesem stark wachsenden Segment erneut Pionierarbeit geleistet und wurde mit dem „Goldenen Bullen“ als Fondsinnovation 2017 ausgezeichnet. Mittlerweile strömen jedoch zunehmend vertriebsorientierte ETF-Portfolios auf den Markt, die ihre Leistungsnachweise über verschiedene Marktphasen hinweg erst noch erbringen müssen, so wie auch die jüngst hochgejubelten Robo-Advisor zu beachten sind. Anleger sollten sich hier genau informieren und vergleichen, bevor sie investieren.

 

Rückblick auf 10 Jahre ETF-Strategien

Die von Markus Kaiser entwickelten ETF-Anlagestrategien haben ihre Leistungsfähigkeit bereits mehrfach unter Beweis stellen können. Absolutes Highlight war die Vermeidung von Verlusten während der Finanzmarktkrise im Jahr 2008. Während die Aktienmärkte seinerzeit um mehr als 50% an Wert verloren, konnte das Vermögen der Anleger über die flexible Anlagestrategie, bei der die Aktienquote aktiv zwischen 0% und 100% variiert wird, nicht nur erhalten, sondern sogar um 0,7% an Wert gesteigert werden. Unter dem Strich erwirtschaftete die flexible Anlagestrategie1 während der turbulenten Marktentwicklung der letzten 10 Jahre eine Wertsteigerung von 59,4%1, was einem jährlichen Zuwachs von 4,8%1 entspricht. Wer sich an den vom Fondsmanager empfohlenen Anlagezeitraum von mindestens 7 Jahren gehalten hat, konnte in den vergangenen 10 Jahren durchweg ein positives Ergebnis erzielen.

Die Investmentphilosophie von Markus Kaiser basiert auf langjährigen Erfahrungen und der Überzeugung, dass der wesentliche Einfluss auf die Wertentwicklung eines Wertpapierportfolios von der Auswahl der richtigen Anlageklassen und –märkte abhängt und nicht etwa von der Einzeltitelauswahl. Daher bieten sich ETFs als effiziente Instrumente ideal für die Steuerung der Asset Allokation an. Die Investmententscheidungen trifft der Fondsmanager prognosefrei, denn sie basieren auf mathematischen Auswertungen historischer Kurszeitreihen der den ETFs zugrundeliegenden Marktindizes. Über das computergestützte STARS-Modell (Systematische Trend-, Allokations- und Risiko-Steuerung) werden die vorherrschenden Trends in verschiedenen Anlageklassen analysiert und bewertet. Stellen sich nachhaltige Kursveränderungen der analysierten Marktindizes ein, so werden systematisch und völlig emotionslos Kauf- und Verkaufssignale generiert, die diszipliniert zur Ausführung kommen. Das Anlageuniversum umfasst dabei neben den globalen Aktienmärkten auch Staats- und Unternehmensanleihen sowie Rohstoffe und Geldmarktinvestments.

 

Tipp vom Fondsmanager

Anleger können von dem Know-how der ETF-Experten profitieren. Kombiniert man die ETF-Strategien in einem Portfolio miteinander, so lassen sich Vorteile der Diversifikation in Verbindung mit kurz-, mittel- und langfristigen Anlagezielen noch geschickter ausspielen. Probieren Sie es aus!

 

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